Apr. 19th, 2011

resa: (schlaue Frau)

"Bei uns am Institut ist es völlig egal, ob man ein Mann oder eine Frau ist, aber nicht, ob Literaturwissenschaftler oder Linguist!"
- M.
 

Auf die Spitze getrieben, aber erschütternd wahr im Kern. Mit einem Gastvortrag über De-Gendering in der Literatur im Kopf haben wir auf dem Nachhauseweg eben mal wieder versucht, das stärkste Gegensatzpaar unseres Unilebens auszuhebeln bzw. es zu de-disziplinieren. M. schlug mir z.B. vor, die Revision, die ich auf der Arbeit gerade an unserem Projekt-Manual vornehme, doch als Artikel in einer linguistischen Zeitschrift zu veröffentlichen. Meine erste Reaktion war: "Ja toll, damit man mich noch mehr auf die Linguistik festnagelt als sowieso schon?" Aber eigentlich hat sie Recht. Mal schauen, ob das machbar ist (und wann). Aber wenn ja, dann kann ich mir und der Welt beweisen, dass ich trotzdem und außerdem eine Literatur- und Kulturwissenschaftlerin bin und werden kann.

Also weiter allen Widrigkeiten zum Trotz. Kommt man irgendwann eigentlich mal irgendwo an? Gibt's da Studien, Statistiken, Erfahrungswerte? Was wird aus Menschen wie mir?

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Resa

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