May. 3rd, 2011

und wech!

May. 3rd, 2011 11:18 pm
resa: (jump!)

Oh Mann, bin ich aufgeregt! Und ich muss packen! Ich fahre in den Urlaub! Oh Gott, oh Gott, morgen um 10.09 Uhr geht mein Zug Richtung Aachen/Bochum und erst Sonntag seh ich die träge Alltagsstadt Gießen wieder. Oh wow.

Tausend Dinge passieren hier gerade mal wieder gleichzeitig und gottseidank kann ich das auch endlich wieder so wahrnehmen.

Morgen haben M. und L. von der Fachschaft ein Gespräch mit der Geschäftführung. Man möchte einen neuen Masterstudiengang einführen und hat so einen ersten Entwurf, der... Ähm, ja. Reden wir nicht drüber, lohnt nicht. Den will man wohl nächste Woche im Direktorium lobpreisen. Nicht mit uns. Gib's ihnen, M.! M. ist so wundervoll schonungslos, wo ich manchmal zu schnell zu diplomatisch werde - die Geschäftsführung wird morgen nichts zu lachen haben. M., M., M.! Von ihr kann ich noch was lernen.

Dann war heute Prof. Jennifer Coates für einen Gastvortrag zu Besuch und es war bombastisch! Sie ist DIE Frau auf dem Gebiet English Language and Gender und war so reif und so erfahren, dass sie in ihrem Vortrag tatsächlich die Linguistik als Disziplin auf die Schippe nehmen konnte. "You wouldn't believe it, but up into the 1990s, linguists were still talking about language and sex. Everybody else in the humanities knew about the concept of gender already , but we linguists... Well, we were kind of slow." Ihre eigene Forschung, die sie uns vorgestellt hat, war natürlich schon über zehn Jahre alt und warf einige Fragen auf, denen die Ergebnisse und Methoden nicht gewachsen waren, aber spannend war es allemal. Danach haben wir überlegt, ob wir nicht mal unsere Gespräche beim Mittagessen aufzeichnen und untersuchen sollen, wir als gemischt-geschlechtliche Linguistengruppe. Allerdings haben wir zu wenig Herren und da meinte die S. doch glatt zu mir: "Dann musst du den Mund halten, damit es natürliche Verhältnisse sind." Was sagt man dazu?! Oi!

(Nebenbei bemerkt kann meine Professorin aber auch echt kaum eine Gelegenheit auslassen, um... Ja, wie nennt man das denn? "Den Kontakt zu halten"? Ich besuche ja keine Veranstaltung bei ihr, halte mich außerdem noch aus ihrer Sprechstunde fern und was macht sie? Kam heute Abend auf M. und mich zu, nur um uns kurz dafür zu danken, dass wir den Gastvortrag besucht haben, der ja im Rahmen ihres Seminars stattfand. Ob sie das bei jedem gemacht hat? Wahrscheinlich nicht. War auch nicht das erste Mal, dass so etwas in den letzten Wochen passiert ist. Meine liebe G., ich komm ja bald. Lass mich so halbwegs einen Plan haben, den Ego-Boost von zwei Freundinnen, die ich viel, viel, viel zu selten sehe und dann lege ich dir ein Konzept auf den Tisch, das sich gewaschen hat. Bevor ich meinen Abschluss habe, sollst du mich nicht noch einmal so gebrochen sehen. (Und ja, hier spricht mein Stolz.))

Danach habe ich außerdem zwei sehr tolle Komplimente von einer chinesischen Austauschstudentin bekommen, die meinte: "You look very fashionable today and also very energetic!" Danke, liebe Q. ;__; Ich meine, für's fashionable schäm ich mich fast, aber engergetic? Ich bin also wieder auf dem aufsteigenden Ast. (Und ich fahre morgen in den URLAUB.)

Und das Allerbeste: Beim Kopieren hatte ich eine kleine Erleuchtung für meine Magisterarbeit. Gerade such ich mir nämlich noch verschiedene Quellen zusammen, die das Genre Fantasy ein bisschen auseinander nehmen und in Subgenres teilen. Und als ich die heute so kopierte und mir den Kopf darüber zerbrach, wo "Wicked" wohl reinpasst (da und da und da und da und...), ging mir auf, dass ich genauso gut über die Nicht-Zuordbarkeit des Romans schreiben könnte. Das gefällt mir, ich glaub, das mach ich. Gegen alle Definitionen, Defying Clarity sozusagen. (Haha.)

So, packen.

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