May. 10th, 2011

resa: (schlaue Frau)
Bevor die Hitzewelle dieser Woche zuende geht, führe ich heute noch schnell das Blümchenkleid zum ersten Mal zur Uni aus. Hossa! Flatteri-flatteri-flaaaah. Okay, das klappt. Ich bin Student, die laufen alle so rum. Und auch mein Chef wird nicht gleich in Ohnmacht fallen. (Wenn dann bitte erst nachdem ich bei ihm in der Sprechstunde war.) Lächeln, Resa, lächeln. Und Komplimente ehrlich annehmen, nicht einfach nur wegnicken.

Klappt schon. Spiel die Frau, Baby, spiel die Frau!
resa: (Liebe in jedweder Art und Weise.)

Erst zwei Stunden Dateiensalat sortieren, nach dem Mittagessen Gespräch mit Chef über einen potentiellen Artikel, den ich schreiben könnte, und später Problemlösungsübungen mit den Kollegen in der Nachmittagsonne. Ich wäre ja für den einfachen und eindeutigen Code. Ja, ich, die's immer ganz genau wissen will. Manchmal kann ich eben auch pragmatisch sein. Danach Fachschaftstreffen und die mega Überraschung - wir wollen echt noch in knapp sechs Wochen ein Sommerfest aus dem Boden stampfen! Unfassbar. Da hab ich die allgemeine Grundstimmung gehörig falsch eingeschätzt, was? Von 19 bis 21 Uhr haben M. und ich dann noch im Audimax einen Vortrag von Johan Galtung gehört, der für mich auf ganz vielen Ebenen unglaublich spannend war. Man merkt erst wie selbstverständlich die kulturwissenschaftliche Sicht auf die Dinge für einen ist, wenn jemand ankommt und den kreativen Soziologen fragt: "Ich finde es verwunderlich, dass Sie Krieg und Frieden an verschiedenen Identitäten festmachen." Außerdem war die Narrenfreiheit, die der gute Mann sich mit seinem Alter und gewiss auch mit seiner Arbeit verdient hat, wirklich beeindruckend. So weit kommen, das wäre doch was. Und ab morgen darf ich die M. endlich jeden Tag umarmen, weil ich mich endlich getraut habe zu fragen. Bin ich toll oder bin ich toll? Jaja, an dem einen Tag heißt es noch: "Nein, ich kann das nicht, ich kann das nicht, ich kann das nicht!" und jetzt so was. Ich weiß. Wie war noch mal das Mittel gegen/für Wachstumsschmerzen?

Morgen ist dann mal wieder eine Arbeitsbesprechung, Direktorium und danach fallen wohl noch mehr klare Worte beim Kaffee mit dem C. Ich lass das jetzt auf mich zukommen und werd einfach versuchen, so ehrlich mir mir/ihm zu sein, wie ich eben kann. Übermorgen habe ich dann wieder einen Termin bei G. und hoffehoffehoffe einfach, dass es irgendetwas bringt.

Leben, ey.

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