resa: (jump!)
Gestern auf der Linguistikwanderung bzw. bei den Vorbereitungen zum Grillen danach habe ich gelernt, wie man eine Bierflasche mit einem Feuerzeug öffnet. Habe dieses neuerworbene Wissen auch gleich mit acht weiteren Flaschen festigen können. ... Die ich natürlich nicht alle selbst getrunken habe, ich bitte euch. Haha, was ein Spaß. Und ich hatte für dieses kleine Kunststück so ein tolles Publikum... Ich werde diesen liebenswürdigen, verrückten Haufen wirklich ganz schlimm vermissen.

haha

Jun. 8th, 2011 08:15 pm
resa: (work)
"Andere Leute würden jetzt 'nen Wiskey trinken. Du isst 'ne Banane. Ich find das gut."
- S.

Tja, so bin ich nun mal.
resa: (schlaue Frau)

"Bei uns am Institut ist es völlig egal, ob man ein Mann oder eine Frau ist, aber nicht, ob Literaturwissenschaftler oder Linguist!"
- M.
 

Auf die Spitze getrieben, aber erschütternd wahr im Kern. Mit einem Gastvortrag über De-Gendering in der Literatur im Kopf haben wir auf dem Nachhauseweg eben mal wieder versucht, das stärkste Gegensatzpaar unseres Unilebens auszuhebeln bzw. es zu de-disziplinieren. M. schlug mir z.B. vor, die Revision, die ich auf der Arbeit gerade an unserem Projekt-Manual vornehme, doch als Artikel in einer linguistischen Zeitschrift zu veröffentlichen. Meine erste Reaktion war: "Ja toll, damit man mich noch mehr auf die Linguistik festnagelt als sowieso schon?" Aber eigentlich hat sie Recht. Mal schauen, ob das machbar ist (und wann). Aber wenn ja, dann kann ich mir und der Welt beweisen, dass ich trotzdem und außerdem eine Literatur- und Kulturwissenschaftlerin bin und werden kann.

Also weiter allen Widrigkeiten zum Trotz. Kommt man irgendwann eigentlich mal irgendwo an? Gibt's da Studien, Statistiken, Erfahrungswerte? Was wird aus Menschen wie mir?
resa: (work)
Okaaaaaay. Für die Schinderei letzten Juni/Juli/August dankt der Chef T., T. und mir tatsächlich in einer seperaten Fußnote des Artikels, den er jetzt veröffentlich hat. Ich bin baff.

Andererseits melden sich unsere Austauschstudenten, die mit am Projekt arbeiten sollen, eher beim Chef als bei uns und so wundert der sich jetzt, dass wir keinen besseren Kontakt mit ihnen halten. Tja, was soll man auch machen, wenn man auf Emails á la "Bitte meldet euch bei uns, sobald ihr eure Stundenpläne fertig habt!" keine Antwort bekommt? Doof aus der Wäsche schauen.

Was auch immer passiert, mein Mantra für den Job lautet: Ich mach meine Arbeit, aber nicht mehr...

4 (+1)

Oct. 19th, 2010 12:09 am
resa: (jump!)

4
Wer hat heute, gleich am ersten Semestertag, ein riesiges Chaos am Lehrstuhl verhindert?
Wer hat in der letzten Woche 1,6 Kilo abgenommen und hat heute für 21 Kilo den 7. Stern bekommen?
Wer hat heute wieder einmal ganz natürlich ein Kompliment von einem Mann annehmen können?
Wer hatte heute eine Email von G. im Briefkasten, die mit Yours fondly unterschrieben war?


+1 (für [personal profile] farbenweberin)
Wer hat heute ihren neuen Rock von der besten Freundin zum ersten Mal zur Uni ausgeführt?

resa: (work)

Ich verschaff mir gerade mal wieder Überblick über das Projekt, durchwühle digitale Ordner, lege Listen an und häng mir Diagramme an die Wand. Kann mir jetzt einer mal erklären, was ich aus so einer Ordnerbezeichnung machen soll:

cut and classified (ungeschnittene Originaldatei)

Ungelöstes Büro-Rätsel Nr. 478359.

ICE Ghana

Sep. 23rd, 2010 10:41 am
resa: (work)
Ich fass es nicht... Nach einer gefühlten Ewigkeit darf ich mal wieder ein bisschen was am Projekt arbeiten, nämlich eine Datei neu anlegen. D.h. ich habe den dicken Ordner mit den ghanaischen Zeitungen geholt, entschieden, aus welcher Tageszeitung wir noch nicht so viel Material haben und dann in den verschiedenen Ausgaben gestöbert, was den am Besten in die Kategorie "press reports" passt, ohne sich groß mit vielen anderen ("technology", "social sciences" etc.) zu überschneiden. Jetzt werde ich diese Artikel abtippen und taggen und...

Hach. ICE-Arbeit. ♥

Aw!

Aug. 18th, 2010 04:05 pm
resa: (work)
Beim Bücher Wegräumen in der Bib bin ich heute doch echt von einem Studenten gefragt worden, ob ich Hilfe brauche. Der saß da und hat gelernt, als ich vorm dem höchsten Regalbrett stand und kurz einen frustrierten Laut von mir gab. Er sei groß, hat er gesagt, er käme da dran.

Leider kam ich das dann auch selber. Aber im Notfall haben wir für sowas auch Trittleitern, ne?
resa: (reading is hard work)

Nachdem ich in den letzten vier Wochen langsam aber stetig all die Minusstunden abgearbeitet habe, die sich im Laufe des Semesters schleichend angehäuft haben, hab ich in den letzten Tagen von zu Hause aus gearbeitet und gelernt. Mittwochvormittag war ich noch mal in der Uni, gestern nur mal kurz einkaufen und heute nur zum Briefkasten und ich fühl mich im Moment echt gut dabei. Gestern Abend sah das aber noch ganz anders aus, denn immer wenn ich in der vorlesungsfreien Zeit mal für ein paar Tage die Wohnung nicht verlasse, fang ich an, mich schuldig zu fühlen. Ich dacht ja eine lange Zeit, dass wäre ("nur") Einsamkeit, aber gestern Abend, als ich mich nach langer Zeit mal wieder zur Meditation hingesetzt hatte, schwamm ein ganz anderes Gefühl nah an der Oberfläche: dass ich mir nicht selbst genügen darf. Verrückt, oder? Ich hab's dann gestern ein wenig aufgeknotet bekommen, warum das vielleicht so ist, fühl mich jetzt besser und freu mich darum so richtig, mich gleich auf's Bett zu legen und für meine aktuelle - und übrigens letzte - HA zu lesen.

Diese HA ist schon ewig lange in der Mache. Aber egal, ob es der Zeitdruck ist, der mich endlich dazu bringt, sie zu schreiben - ich fühl mich bereit. Es ist die HA in dem Seminar über Geopolitik in Literatur, das ich im Sommersemester letzten Jahres belegt hatte und damals tat ich mich furchtbar schwer damit. Ich war schon interessiert, schließlich haben wir uns das Thema dort in Herr der Ringe, Star Wars und - auf meinen Vorschlag hin - in Star Trek angeschaut. Seitdem sind mir viele wilde und weniger wilde, realisierbare und weniger realisierbare Ideen für ein HA-Thema gekommen, in dem ich mindestens Star Trek XI und ausgewählte Folgen der Original Series einbauen wollte. Die Sache war aber die, dass ich mir, hm, ja, bis vorgestern nicht zugetraut habe, diese HA wirklich zu schreiben, weil ich im Kurs damals die Theorie nicht ganz verstanden habe. Tja, also Teile, aber wie das mit Politik und manchen anderen Dingen oft so ist: Man versteht einen Teil des Gebäudes, aber wenn man sich auch nur einen Schritt in den nächsten Gang wagt, hat man keine Ahnung mehr. Ich hatte also Angst, so pseudo-/teilinformiert über dieses Thema zu schreiben, über das ich übrigens auch beabsichtige, mich prüfen zu lassen.

Aber jetzt kommt die Überraschung: Ich habe im letzten Jahr dazu gelernt. Ich habe mich vorgestern an das Buch gewagt, mit dem wir hauptsächlich gearbeitet haben und mit dem ich mich so schwer tat, und hab es einfach verstanden. Ich hab in den letzten Tagen immer schön gemütlich jeweils 30 Seiten gelesen und es genossen. Es ist alles so glasklar, dass ich in den Pausen vergnügt durch die Wohnung hüpfe, weil sich in meinem Kopf alles Stück für Stück zusammenfügt und ich nur zuschauen muss. Ich kenne dieses Gefühl, hätte es aber bei diesem Thema, bei dem ich mich so als Laie fühle, echt nicht erwartet. Ich scheine mir im letzten Jahr echt ein politisches Verständnis angearbeitet zu haben, dass ich letzten Sommer noch nicht hatte und darauf bin ich ganz schön stolz.
resa: (Glaube an Kunst)

This blog has been a lot about food lately, don't you agree? Truth is lots of other things are going on, exciting things both at work and in class, but even if I have finished preparing my food in the evenings around 10pm... I have no more energy to do anything constructive. I guess we'll have to work with that now for the time being.

I've had lots ofd fun though. On Thursday, I met up with my new colleague T. and a couple of other new people for some drinks and had a great time. We talked about everyday things, but also about politics and ethics in particular because right before meeting up with them, I had heard a lecture on "Political Positions in Cultural Studies". Wow if that wasn't one of the most fun and challenging discussions I've had in a long time! ♥

Yesterday, we started clearing out the Fachschaft's rooms. OMG. Our most frequent phrases were Gross!, DistGUSting!, and How old IS that?! Nobody had waded through all the shelves filled with the zillion folders and OMG, so much ancient, senseless paper. Throw it away, I say! We plan to frame a copy of the exam in the introductory class to literature from 19 - wait for it...! - 77. ... Bwahaha. (Doesn't look that much different from what it looks like today.) We had lots of fun and awesome apple-rhubarb pie.


Well, not so much fun now, still about the Fachschaft or university in general and know is the time to switch into German, sorry. See behind the cut what's going on in der hessischen Bildungspolitik... )


Ending with some more happy things - shopping. Yesterday, I ordered two new bento boxes and will now put on my coat to go to the inner city and buy other important things. For one, I want to look for some pretty fabrics to sew one or two furoshiki myself and for the other, I want a nose ring.
resa: (Post-It knows the truth.)

I'm so happy that I decided to go to Frankfurt with everybody from the workshop. It was so great! We visited the St Paul's Church, went over the Römerberg, and took a cruise on the Main. Afterwards, I had the first Grüne Soße of my life (I failed horribly at preparing it myself due to the lack of appropiate cutting knives in my kitchen...) and it was delicious. And all the time, the sun was shining. It was truly a wonderful day. I had a great time with everybody, our guests and my collegues, and felt very relaxed and comfortable the whole day. We split up in the afternoon and after taking some of our guests for some shopping with N. and U., I went to buy a couple of things for myself as well (here and here), rewards for a hard-working girl. Finally, I got a fruit salad and a coffee at Starbucks (there was really no way around it...) and enjoyed a quiet ride home on the train.

Life is good.

resa: (work)
Coconut rice pudding with chilli sauce =

good day

Feb. 23rd, 2010 11:25 pm
resa: (academia demands: writing)
God, it's so late again and I swore to myself this morning that I'd be in bed at 11pm at the latest. Damn it, I'm writing this entry in five minutes now! Starting... now!


Today was pure awesome!

Everything ran smoothly at work (OMG!) and I even fell in love. While listening to some interviews from Ghana in fall 2008... God, this one partner student, asking questions? You wouldn't believe his bass, I tell you. So handsome.  And don't even get me started on the fact that he speaks Ghanaian English, of course, which is... Okay. Stopping here.

After lunch, I took my laptop to the English library and sat down to write, hm, maybe a page? The schedule for my paper of boredom told me something else, but I didn't expect much on the first day. Moreover, I expected it to take me ages... Hahaha. I wrote two and a half pages  in two and a half hours, and was home and in my sweatpants not later than 4.15pm. Take that, paper!

Here, I relaxed, I made dinner, and got called by a kick-ass friend who kicked everybody's ass in her exams and papers again. Go girl! You rock!

Oh, I passed my exam in linguistics, too. Go me!


Argh. Fifteen. BED. XD


resa: (work)
No, nothing's happening here today.

However, if desaster's coming around later, I'm off to the liberary for now.

(Try me!)
resa: (Kirk says: glee!)

Okay, it's late. My bad conscience tells me I should better write this entry on the weekend or whenever, because sleeping before midnight is awesome. However, it feels like this won't be much of interest later on, but I definitely want to say it, so I'll say it now!

Today was a lovely day.

I felt good (knock, knock, knock on wood, my cystitis seems to be gone), I looked pretty, and I was in high spirits. At work (10am), my collegue and I were able to get a lot of things done together. Then (11.52am), I literally ran into my boss which was funny beyond words, because people saw. Afterwards (12pm), I learnt some more words in Tok Pisin. 'Hair' is always 'gras'. So, make a guess - what does 'maus gras' and 'ai gras' mean? In the lecture afterwards (2pm), which is boring and mostly irrelevant for my studies, I didn't pay much attention, but read some more pages for the seminar on cultural pessimism afterwards (4pm). There, we had a blast. (And maybe this seminar and our reading assignments of the last weeks does deserve a seperate entry some time soon). Then (6pm), I went to the liberary to copy some more food for my brain, yum yum. And around 8pm, finally, I met my friends on the Christmas market to have some hot spiced wine.

This was truely one of the nicest days I've had since the beginning of October. And that's how I remember my life from a few months back - it was packed, but I loved every minute of it. Looks like I'm getting better after all this ruckus of the last two months, both good and bad. Many things are settling in, some still need more time, but I think Im' doing better now than I did just one week ago.

Man, life. You are both scary and awesome at the same time. I won't complain, I can handle scary. As long as you don't cease to be awesome, okay? ♥
resa: (work)
No.

So far, so good.
resa: (work)

Even if I'm still not sure whether or not I'm allowed to supervise an exam, I'm sure as hell one of the people correcting them. :D

(No, I don't know why this makes me squee with joy either.)
resa: (work)

Okay, now I talk corpus. At work, we comply a text corpus, that is, a compilation of texts of the variety of English spoken in Ghana. It is amazing! It is cool! It is funny! ... It is sometimes verrrrry difficult.

Allow me to introduce our corpus work in a few sentences:

We scan, typewrite texts (like school books, novels, newspaper reports etc.) and tag them. Headlines get <h></h> around them, paragraphs <p></p> and so on and so forth. That's easy. It gets difficult when we have to decide what to include in the corpus and what not. For example, we have a quote mark-up (<quote></quote>, who would have thought?) for words and sentences which were not originally written by the author. We would not want to include a universal translation of an uttering by Socrates in our corpus of Ghanaian English, would we? We keep such sentences in the text but we include some more Ghanaian English words. This has all to do with word counts really, because we have different categories of text genres and each category includes such and such many texts with two thousand words (that's the important part for the <quote> stuff) to finally get one million words altogther. Speaking of this, another example for the importance of the <quote> tag would be our massive bulk of self-help books which consist to 50% of bible quotes. Taking only these books and not kicking out the word count of the bible quotes, we would have a half-bible, half-Ghanaian-English corpus. That's why we mark, for example, bible quotes as so-called extra-corpus material and do not include the word counts of them in the corpus itself.

With this little introduction to corpus work, on to my little confusing text passage here.

Right now, I'm finding my way through a handwritten exam of modern poetry (which is nothing compared to the pain in the assish biochemistry exams, really...) and am standing dumbfounded before the saying "Dulce et decorum est". It is not Ghanian English, that's for sure. But there are so many possibilities still:

1. It is a sentence in a foreign language which deserves the <foreign> tag.
2. It is a syntactic complete sentence which also deserves the <X> tag but integrated into the Ghanian student's ongoing sentence which normally only gets the <quote> tag.
3. The complete problem is that originally the passage reads "the saying 'Dulce et decorum est'" which actually deserves an additional <mention> tag, too.

This is so not funny. U., N. and I will break our brains taking about this together later. We can apply multiple tags to such sentences, but at a certain point it gets ridiculous to tag, tag, and tag them further. I'm curious which tag we will leave out.

And you know what? I am so thankful that Latin is not an indigenous language of West Africa. Because we  have an <indig> tag as well...

resa: (iGeek)
I don't know why but my life is filled with computer trouble right now and it sucks.

First, my laptop died a few weeks ago. Okay, it has become annoying that I cannot access the internet or work from my desk at home, but I've handled it so far, I will handle it in the near future (probably one or two more weeks).
But now, we have a virus on one of our work computers! It's no great bother but our lab technician wants to re-install everything, you know, take our sweetheart away, while we are left with one computer and three people working on it simultaneously. Which... doesn't work. Now, we're waiting for a substitute for the time being and it takes so many calls to get a conformation for this and that, and we have to ask and retell everything twice and... Ghna. So exhausting. I cannot work at home, I cannot work here properly - when am I supposed to work then? And with all these f... holidays! It drives me nuts!

Oh well.

... That was my first annoyed ramble about my job life for you.


On a different note, the choir weekend was lots of fun and I can sing very prettily now. Didn't get enough sleep though...


See you later!

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