resa: (look no further)
Cornelia Funke hat mal über ihre Bücher gesagt, dass… Sie hat mal genau das gesagt, was ich euch jetzt gerne sagen möchte. Aber ich sag euch jetzt nicht, was sie gesagt hat. Denn es ist traurig, dass man solche Reden immer mit anderen, schlaueren und berühmteren Menschen als sich selbst beginnt. Anstatt dass man auf sich vertraut und einfach sagt, was einem auf dem Herzen liegt, sagt man Dinge, die andere Leute gesagt haben und zitiert sie dann wohlmöglich auch noch. Ich versuch jetzt mal mein eigenes Herz zu zitieren, denn eine Herzenssache ist es und diesen Aufwand hat sie, diese Sache, echt verdient.

Ich glaube, ich habe etwas, was ein paar von uns fehlt, und darum schreibe ich manchmal. „Na so was. Und was ist das?“ werden sich jetzt bestimmt einige von euch fragen. Ich bin erst Mitte 20 und darum kann es nicht meine groooße Lebenserfahrung sein, die ich teilen möchte. D.h. zumindest nicht im herkömmlichen Sinne, denn wie soll uns denn das weiterbringen? Ich habe diese Erfahrung gemacht, jemand anders die nächste, vielleicht mal zwei tatsächlich die gleiche und hey - auch das ist wichtig! Es hilft uns sehr, zu wissen, dass wir mit unseren Lebenserfahrungen nicht allein sind, vor allem mit den schwierigen, mit den traurigen. Was ich uns aber auf jeden Fall schenken kann, auch ohne die Erfahrungen gemacht zu haben, die der eine oder die andere gemacht hat, und ohne auch nur von ihnen zu wissen - das ist vielleicht eine andere Perspektive.

Ich will mich nicht weise nennen, aber ich weiß, dass ich in den letzten Jahren viel übers Leben gelernt habe. Vor zwei Jahren war darum die Geschichte, die ihr jetzt gleich lest, so noch nicht möglich. Damals hab ich es anders versucht, nicht schlechter, aber vielleicht etwas ungelenker. Die Ideen, die Figuren, sie alle stammen aus dem Sommer 2007, aber so erzählen konnte ich diese Geschichte erst vor zwei Monaten.

Und das hat Cornelia Funke mal über ihre Bücher gesagt? Nee. Cornelia Funke hat mal gesagt, dass…

Ich möchte helfen. Wenn ich schreibe, möchte ich anderen Menschen helfen und in diesem Fall, seid ihr das, hier. Und wenn ich das so schreibe, ohne die „“ drum herum und die Cornelia davor, klingt das ganz schön großspurig. Darum horch ich jetzt noch einmal nach, was ich eigentlich sagen möchte und sag’s. Was ich will, ganz sicher, ist euch eine Freude machen.

Egal, wie’s euch gerade geht. Die Geschichte wird nicht allen von euch gefallen, das weiß ich, aber ein Geschenk ist sie trotzdem. Sie ist ganz besonders auch für die von euch gedacht, denen es gerade nicht so gut geht. Irgendwie ist gerade ganz schön der Wurm drin, oder? Ich hoffe, ihr könnt vielleicht ein wenig lächeln, während ihr sie lest. Ich hoffe, ihr alle lächelt. Und wenn jemand sogar lacht, muss er einen Kommentar schreiben und das zugeben! Hahahahahaha!

Äh.


So. Nachdem wir das jetzt auch geklärt haben, geht’s los.

Ich wünsch euch viel Spaß mit dem ersten Abenteuer des kleinen Elefanten!

 


Der kleine Elefant räumt auf
1. Kapitel
Eine Geschichte, in der es darum geht, was Dean und Frau Zimmermann werden möchten. )

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