Dienstag

Aug. 3rd, 2011 01:02 am
resa: (Liebe in jedweder Art und Weise.)

Ich glaube, es gibt nicht viel Besseres als eine gute Freundin, die zur Begrüßung zärtlich mit beiden Händen mein Gesicht umfasst und sagt: "Oh Mann, du hast dich echt gut erholt. Du siehst großartig aus."

Außerdem: Überraschung. Jemand, den ich schweren Herzens schon fast abgeschrieben hatte (oder gern hätte, weil dann vieles einfacher wäre...), streckte heute noch mal seine Fühler in meine Richtung aus und zwar unmissverständlich. Ich weiß noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Ein Teil von mir ist überglücklich, ein anderer schreit: "Harry Potter, you give me my WAND!" Wenn ihr versteht, was ich meine. Ich beobachte das erst einmal.


Dinge zum drauf Freuen:
  • Badmitton am Donnerstag
  • Die Entführung aus dem Serail auf der Burg in Braunfels am Freitag
  • Salsa (mit gutem Wetter am Strand!!) am Samstag
  • mehr Badminton am Sonntag
  • und natürlich der Tatort im Café Wolkenlos

resa: (heart on my sleeve)

Also erst einmal möchte ich sagen, dass es eine verfluchte Schande ist, dass Tom Felton in den Harry Potter Filmen nicht richtig lächeln darf. Während meiner Recherchearbeit zur Visualisierung einer Harry Potter Fanfiction ist mir nämlich aufgegangen, dass... Dass das gar nicht so verkehrt aussieht. Vor allem, wenn die Haare nicht mehr so schlimm hellblond gefärbt sind. Was auch immer. Coole H/D Fanfiction gefällig? Lest/hört "Reparations" von Sara's Girl. (Und "Foundations danach, die ist nämlich auch richtig, richtig gut.)

Dann ist das Wetter scheiße. Was soll das? Bei Regen steh ich nicht gern auf. Da krieg ich Erkältung und möchte ins Bett.
So, das war das negative Zwischenspiel.

Zu sagen, dass Leben sei ausnahmslos gut zu mir, wäre gelogen, denn es gibt im Moment vereinzelte Dinge, mit denen ich mich im Moment sehr hilflos fühle. Ich habe aber begriffen, das alles, was ich gerade tun kann, abwarten ist. Also warte ich auf den richtigen Moment, um wieder aufzustehen, für mich einzustehen und dafür zu sorgen, dass ich gehört werde. Bis dahin kämpfe ich gegen meine alten Muster an, die gern hätten, dass ich mich von absolut allem zurückziehe, um jeder ewaigen Enttäuschung auszuweichen. Wie gut, dass ich stärker geworden bin, mich ihnen ziemlich selbstbewusst entgegen stellen und sagen kann: "Nun stellt euch mal nicht so an..." Sie sind noch da, sie nerven, sie schlauchen oft auch, aber ich bin stärker. Wenn ich mir nur vorstelle, was mir in den letzten Wochen alles entgangen wäre...

Erst gestern, nach dem Ersatz-WW-Treffen wollte ich eigentlich nach Hause, doch C. und ich sind dann noch spontan im Pferdestall gelandet. (Meine neue Lieblingskneipe ürbigens, die ist so cool!) Saßen da noch bis 21.30 Uhr mit dem besten Burger und Pommes der Stadt für 3,40 Euro. Das war ein Fest! C. und ich haben ungefähr zur gleichen Zeit letztes Jahr mit WW angefangen, mochten uns immer sehr, aber da sie unserem Coach assistiert, kam es nie zu mehr als zwei WG-Parties bei ihr. Gestern haben wir uns aber mal Zeit genommen und haben ein wenig über Perspektive gesprochen, gerade was das Abnehmen angeht. Wir sind beide seit über einem Jahr bei WW und so gut dieses Programm meistens funktioniert, so viele Macken hat es aber leider auch, die wir beide gerade stark spüren, und die mussten raus. C. ist eine ganz, ganz liebe und lustige Frau und so haben wir neben dem Mosern (und Lästern, jaja) , den Großteil des Abends mit lautem Gelächter verbracht - und meistens auch noch über uns selbst.

Auch am Montag auf dem Betriebsausflug hab ich... Hm, die Worte klingen doof, aber ich komme gerade an nichts Besseres ran leider. Auch am Montag habe ich irgendwie gemerkt, wieviel Potential in ganz vielen Menschen und mir steckt, uns näher kennenzulernen und uns besser zu verstehen. Ganz besonders ist mir der Körperkontakt aufgefallen, den ein paar Menschen mit mir gesucht haben, von denen ich es weder gewohnt bin, noch überhaupt erwartet hätte. Unfassbar. Gerade von Person A bin ich so eine große personal space bubble gewöhnt und plötzlich, plopp! Was für eine schöne Überraschung. Und Person B... Hm. Aus dem Blauen heraus. Ob das Flirten war? Wer weiß. Es war schön.

Und was unser Sommerfest für das Gruppengefühl in der Fachschaft getan hat, muss ich erst gar nicht erwähnen, oder? Ich habe mich lange nicht mehr so wohl in einer Gruppe von Menschen gefühlt, in der jeder, wirklich jeder so mit dem Herzen dabei ist und alle an einem Strang ziehen. Das Fest war für alle Besucher ein tolles Erlebnis (nur gutes Feedback bisher!) und für uns eine großartige gemeinsame Erfahrung. Ich bin unendlich stolz, ein Teil davon gewesen zu sein.

Ach, Salsa tanzen war ich letzte Woche auch tatsächlich zum ersten Mal. Das war auch eine sehr positive Erfahrung für mich. Die Musik war toll und ich hatte über den Abend verteilt Tanzpartner, die mich alle sehr geduldig durch den Salsa, Bachata und Merengue geführt haben. Wie wohl die meisten Anfänger bin ich noch sehr schüchtern, was den Hüftschwung angeht und wurde dafür auch einmal höflich gescholten. Was soll ich sagen? Auch wenn man sich als Anfänger erst einmal auf die Schritte konzentriert, entgeht einem nicht, was für ein erotischer Tanz Salsa sein kann. Da muss gar nicht viel Körperkontakt vorhanden sein, denn allein durch den Hüftschwung... Ich bin wohl die einzige, die das so fertig macht. Also, nicht fertig im Sinne von "ich mag nicht machen, mag nicht gucken", sondern "ich mag es zu sehr und meine Hormone feiern dann ihre ganz eigene Party". Egal, ich gewöhn mich da einfach dran. Und um mich dran zu gewöhnen, schau ich einfach all diesen hübschen, tanzenden Frauen in den kurzen, flatternden Röcken weiter auf die schwingenden Hüften. Was ein Plan! (I'm doomed.)

So, heute. Was mach ich heute? Ich werde jetzt was essen, einkaufen und dann T. auf der Arbeit treffen. Dann telefoniere ich und wenn ich's schaff, schreibe ich dann noch zumindest eine längst überfällige Email. Guter Plan. Ich hänge immer noch ein wenig hinterher, aber ich hole auf.

Funkstille

Mar. 26th, 2011 01:43 am
resa: (Was für eine seltsame Phase...)
Seit einem Monat weiß ich nicht mehr so genau, was ich sagen soll. Ich geh immer noch durch Phasen und glaub auch nicht daran, dass das bald aufhört. Inzwischen bin ich immerhin beim Trotz angekommen und versuch ein wenig, ihn zum Aufstehen zu nutzen. Verrückte Zeit. Ich fühl mich so bodenlos, ganz schön hilflos und irgendwie zwischen allen Dingen. Aber während all dem panisch-blinden Tasten ins Fremde hab ich glücklicherweise wieder spüren dürfen, was für wundervolle Freunde ich habe. Da boxt sich die Dankbarkeit und Demut aus mir heraus und haut der Angst vor dem Leben, die mich gerade festhält, mal ganz schön eins auf's Maul. Erst gestern gab es wieder so einen Moment, als ich bei M. auf dem Sofa saß und dachte: "Hey, sind Menschen, denen man sich öffnen kann und die einem das gleiche Vertrauen entgegen bringen, nicht einfach das größte Geschenk?!" Ein Teil von mir kann dieses Glück echt nicht fassen, dass sowas geht, gerade dann, wenn die Umstände alles andere als schön sind. Ich erinnere mich noch, vor knapp einem Jahr gab es auch eine Zeit, in der ich furchtbare Angst hatte und meine Freunde damals... Wir waren uns nicht so nahe, dass sie mir hätten helfen können. Solche Erfahrungen habe ich in der Vergangenheit, glaube ich, einige gemacht. Aber jetzt fühlt es sich sehr anders an und daraus nehme ich gerade zwei wichtige Dinge mit: a) Beziehungen mit Menschen können so nah und intim sein, dass sie mich in schweren Zeiten stützen können und b) ich bin inzwischen zu so einer Intimität fähig. Ja, ich. Naja, Intimität ist ein großes Wort, aber es ist schon das, was ich meine. Keine Distanz mehr, kein Verstellen, echt nur Ich sein und wissen, dass es genau das ist, was der Mensch, der mir gegenübersitzt, will und was ihm Freude bereitet. Ich muss mich trauen, muss mein Vertrauen dafür aktiv zusammenkratzen, aber ich bin mutig und tu's. Wieder ein großes Wort, der Mut. Es ist ein Drang, ein Verlangen nach Nähe, Akzeptanz und Zufriedenheit mit anderen Menschen, das mich dazu bringt, mich zu öffnen. Ist das Mut? Wenn man nicht anders kann und die Alternative einfach keine ist? Na, dann ist das wohl Mut. Was ich sagen will, ist: Ich sehe, dass ich mich entwickle und das macht mich glücklich. Es ist einfach, nach Rückschlägen vor Angst bewegungslos zu sein, aber ich kämpfe schon wieder.
resa: (Was für eine seltsame Phase...)
Irgendwie dämmert's mir seit heute, dass ich ganz schön schief gewickelt bin, wenn ich weiterhin glaube, letztes Jahr sei verrückt und neu gewesen und hätte mir alles abverlangt, was ich vorzuweisen habe. Das wird ja nichts im Vergleich zu 2011. Es stehen Entscheidungen für die nächsten drei bis vier Jahre an, Kämpfe um meine Träume und die Suche nach der Kraft in mir, mal wieder für mich und nur für mich einzustehen. Es fühlt sich so an, als hätte ich die letzten zwei Jahre schön bequem als Teil eines Teams funktioniert, im Job, und wenn ich mal Kämpfe zu kämpfen hatte, dann für andere, in der Fachschaft. Mich jetzt mal wieder nur für mich stark zu machen, jagt mir, ganz ehrlich, einen ganz schönen Schrecken ein. Wie soll das denn bitte funktionieren? Passt das denn noch mit meinen Idealen zusammen? Ich mache mich für mich stark - nur für mich? Da fragt doch echt ein Teil von mir: "Könntest du nicht Sinnvolleres mit deiner Zeit und Energie anfangen?" Tja, wer weiß das schon so ganz genau.

Außerdem schließe ich immer mehr Menschen in mein Herz. Ich seh da große Dinge kommen, da rollt inzwischen was, was richtig Gewaltiges. Ich bin überrascht von mir selber, dass ich für meine Verhältnisse gerade so zügig Riegel um Riegel löse. Wo ist denn bitte meine Angst hin? Braucht es nur die richtigen Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt kommen und einfach passen? Ich sitze echt da, manchmal diese Tage, und denke: "Warum sitzen wir eigentlich so nah beieinander?" und "Warum stört es mich nicht?" Ja, warum? Aber: Ich sitze auch nicht mit jedem/r gern so nah beieinander. Ich habe das Gefühl, für andere Menschen ist das mal wieder selbstverständlich, aber ich bin so verdammt selbstgenügend geworden im Alltag, dass es mich völlig vom Hocker reißt, wie sehr ich mich inzwischen auf den Kontakt und die Nähe mit den Menschen hier freue. Und ich will ihnen mein Herz ausschütten. Ihnen ins Gesicht! Ist das normal? Kann man Menschen, die die Macht haben, einem den ganzen Mist sofort wieder in die Hände zu drücken und wegzuschicken, echt vertrauen? Mach ich mir aus diesen tollen Menschen gerade echt Freunde?  Ich vorsichtiges, beziehungsscheues Ding?

9 Stunden

Jan. 27th, 2011 12:03 am
resa: (Liebe in jedweder Art und Weise.)

Phew, so richtig ging mein Tag eigentlich erst ab 15 Uhr los, mit Seminar, Gesprächen und so, aber meine Güte, ist da viel passiert in meinem Kopf. Jetzt ist schon wieder 23 Uhr und dass, obwohl [personal profile] blady schon vor einer guten Stunde meinte: "So, jetzt legen wir auf, du willst schließlich ins Bett." Aber die Wäsche!

Ich wollte trotzdem noch schnell einen sehr schönen Gedankengang festhalten, der mich sehr glücklich macht, obwohl er eigentlich sehr simpel ist und sicher schon von sehr vielen Menschen gedacht und geäußert wurde. Ich hab ihn nur bisher noch nie selbst gespürt. Und er geht so: Hey, egal, wie sehr mir M.s Zweifel gerade zu schaffen machen, die Freundschaft, die wir haben, ist doch so eng, dass ich sie in meine dreckige Wohnung gelassen habe, als ich krank im Schlafanzug im Bett gelegen habe - und ich habe mich wohl dabei gefühlt! Es war tatsächlich selbstverständlich. Vielleicht bin ich doch nicht so ein großer Beziehungskrüppel/-anfänger wie ich oft denke. Denn würde denn jetzt noch groß zu einer Partnerschaft fehlen? Die körperliche Anziehung. Na, dann bin ich doch schon ganz schön mit dem Partnerschaftsgefühl vertraut, von dem ich bisher gedacht habe, dass ich es erst noch entdecken muss in der Welt. So dachte ich heute Abend. Da ist echt ein Groschen gefallen, irgendwie. Ich geh mir jetzt mal wieder Gefühle erlauben allerseits. Jetzt weiß ich ja immerhin, was ich da hinterher jage.

What else?


Zachary Quinto!



(Aber was meint  der Punkt "Institutsorganigramm" auf der Tagesordnung des Direktoriums? Losen wir dann nächste Woche neu, wer das Sagen hat, oder wie? Wär' ich für! Demokratie, pöh! Waren doch grad erst Hochschulwahlen - reicht erst mal wieder! Bwahahahaha!)

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